Beim Kauf eines Tennisschlägers müssen Sie
folgendes beachten:
• Material
• Kopfgröße
• Schlägerlänge
• Schlägergewicht
• Griffstärke |
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Material
Das vorherrschende Materialie bei einem Tennisschläger
ist heute - nach wie vor - überwiegend Graphit, unter Beimischung
von etwas Carbon, Kevlar und Fiberglas.
Weitere Stoffe, wie Keramik und Titan sind ebenfalls bei der Rahmenkonstuktion
von Bedeutung.
Kopfgrösse
Bei Tennisschläger sind unterschiedliche Kopfgrößen
vorhanden. Sie werden häufig in vier Klassen eingeteilt:
• Midsize (< 625 cm²)
• Midplus ( 630-675 cm²)
• Oversize (680-740 cm²)
• Super Oversize ( 750 cm²)
Profispieler verwenden meist Schläger mit kleineren Kopfgrößen,
da mit ihnen eine besser Ballkontrolle zu erreichen ist. Schläger
mit sehr großer Fläche haben meist viel Power, ideal für
ungeübte Spieler, die ihre Schlagpower nicht aus einer langen Ausholbewegung
ziehen können.
Generell gilt hier:
• größere Schlägerfläche = mehr Power,
größerer Sweetspot, weniger Präzision
• kleinere Schlägerfläche = weniger Power, kleiner
Sweetspot, höhere Präzision
Schlägerlänge
Die normale Länge eines Tennisschlägers beträgt ca.
68,5 cm. Grundlinienspieler bevorzugen teilweise Rackets in Überlänge
(bis 71,5 cm), die auch als XL-Version am Markt angeboten werden. Vorteil:
größere Reichweite und mehr Spin. Nachteil: schwieriger zu
manövrieren, speziell auch am Netz setzt langen Schwungstil voraus.
Schlägergewicht
Das gewicht von einen Tennisschläger variiert zwischen 275 und
360 gram. Generell gilt hier: je größer die Masse eines Rackets,
desto ruhiger liegt er in der Hand, desto sicherer lassen sich auch Flugbälle
spielen. Allerdings leidet unter einem höheren Gewicht logischer
Weise die Manövrierfähigkeit eines Tennisschlägers z.B.
beim Spiel am Netz, so das es auch hier den „optimale Kompromiß“ zu
finden gilt.
Griffstärke
Die Griffstärke bei einem Tennisschläger ist wichtig, sonst
können die Finger den Griff nicht umfassen, die Hand ermüdet
zu schnell. Nachdem die Griffstärken bei den einzelnen Herstellern
unterschiedlich ausfallen ist es häufig notwendig, mehrere Griffstärken
auszuprobieren.
Die richtige Griffgröße haben Sie gefunden, wenn
Ihre Hand den Griff umschließt und die Fingerkuppen den Handballen
nicht berühren (1 mm Abstand genügt).
Wenn Sie mit einem Überband (Overgrip) über dem Basisband
spielen wollen, das die Feuchtigkeit zusätzlich aufnimmt, empfiehlt
es sich den Griff eine Nummer kleiner zu wählen. Overgrips gibt
es zumeist in den Stärken 0,50 und 0,75 mm, die die Griffstärke
bei einem Tennisschläger entsprechend beeinflussen.
Rahmenstärke abhängig vom Schwungstil aussuchen
Typ L = Langer Schwungstil ausgeprägt athletisch
mit langer Ausholbewegung, technisch sehr gut ausgebildet, erkennt sehr
früh, wohin der Ball gespielt wird, trifft den Ball sehr präzise
und kann sehr hart schlagen.
Geeignet für: Turnier- und sehr gute Medenspieler, die
selbst sehr viel Zug und Power aus dem Arm entwickeln, somit bei einem
Tennisschläger wenig Wert auf Power, dafür umso mehr auf Präzision
und Rückmeldung legen.
Typ M = Mittlerer Schwungstil mittellange Ausholbewegung,
sportlich, technisch gut, trifft den Ball zumeist mittig, kann hart schlagen,
erkennt relativ früh, wohin der Ball kommt.
Geeignet für: spielstarke Medenspieler, sowie sehr gute
Senioren und Damen, die von einem Racket Power und Präzision erwarten,
den Ball aber auch selbst sehr gut beschleunigen können und früh
erkennen und treffen.
Typ K = Kurzer Schwungstil kurze Ausholbewegung, weniger
kraftvoll.
Geeignet für: Senioren, Damen und Freizeitspieler, die die
Unterstützung eines Rackets, das viel Power entwickelt und Fehler
aufgrund des großen Sweetspots verzeiht, benötigen.
Selbstverständlich gibt es jeweils zahlreiche Zwischenstufen.
So können Damen oder Senioren technisch sehr gut sein, jedoch fehlen
Kraft und Antrittsschnelligkeit um immer richtig zum Ball zu stehen,
was letztendlich aber Voraussetzung für einen sportlichen = kleinen
und schweren Tennisschlaeger ist.
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