Anmar Sports am Lärchenhof | Erpfendorf - Tirol
Langlaufen

Langlaufen

Auswahl nach Einsatzzweck und Bewegungserfahrung

Skiwandern

Winterwandern auf LanglaufskiBewegung und körperliche Aktivität in der herrlichen Natur erleben, egal ob allein oder mit anderen zusammen. Der Skiwanderer wird daher erhöhten Wert auf Fahrstabilität seines Gerätes legen. Spezielle Modelle bieten diese Stabilität in besonderem Maße, aber auch gutmütige Klassik-Modelle (meist Nowax- ski)können zum Einsatz kommen. Gerade in den letzten Jahren sind speziell für diese Zielgruppe neue Modelle auf den Markt gekommen, bei denen der Skibreite eine besondere Bedeutung zukommt. Die Konstruktionen dieser Ski sind so unterschiedlich, dass sie sich vor dem Kauf unbedingt bei uns beraten lassen sollten.

Langlaufen in der Diagonaltechnik

Winterwandern auf Langlaufski Wer Bewegungserfahrung auf Ski und Schnee hat und sportlich auf gespurten Loipen in der klassischen Diagonaltechnik langlaufen möchte, wählt einen Klassikski und verfügt damit über die notwendigen Steighilfen. Oft steht hier die Fitness und die sportliche Betätigung im Vordergrund, darüber hinaus sind gemütliche „Wanderausflüge“ denkbar. Aber auch rein praktische Erwägungen kommen zum Tragen: Viele Loipennetze bieten überwiegend klassische Spuren. Für diese Zwecke ist ein Klassik-Modell (Wachsski) am besten geeignet . In Ausnahmefällen können auch Nowax- Ski mit besonders feinen Microschuppen geeignet sein.

Langlaufen in der freien Technik

Wer durch Inline Skating, Nordic- Blading oder Schlittschuhlaufen entsprechende Bewegungserfahrungen und Power hat, wird sich vermutlich auch an der freien Technik erfreuen können und zu einem Skatingski greifen. Spezielle Skatingski sind optimal hierfür geeignet.

Auswahl nach Zielgruppen

Innerhalb Deiner oben getroffenen Skiauswahl solltest du je nach Ihrer Zielgruppe ein entsprechendes Skimodell auswählen, denn Ski unterscheiden sich hinsichtlich Ihrer Fahreigenschaften deutlich.

R - Racing Top-Wettkämpfer mit perfekter Technik
S - Sport begeisterter Amateursportler, Volksskiläufer
A - Allrounder Freizeitsportler ohne große Wettkampfambitionen
W - Wanderer Freizeitläufer und Beginner

Daneben ist für die Wahl des richtigen Langlaufskis besonders die Skilänge und die Skispannung bedeutsam.

Skilänge

Skilänge klassisch: + 20 cm Körpergröße
Skilänge freie Technik: + 5 bis 10 cm Körpergröße
Hierbei handelt es sich um Anhaltswerte. In Abhängigkeit von Körpergewicht und lauftechnischem Können sind Abweichungen unter Umständen sinnvoll. Die besonderen Konstruktionen der neuen Ski für den Allround- und Wanderbereich weichen teilweise sehr deutlich von diesen Richtwerten ab.

Skispannung

Die Skispannung hat im Langlaufbereich eine entscheidende Bedeutung.

Auswirkungen der Skispannung

Beim klassischen Laufen führt ein zu steifer Ski dazu, dass die Steighilfezonen nicht auf den Schnee gedrückt werden können und man damit beim Abstoßen zurückrutscht. Ein mangelhafter Abdruck kann zum Wegrutschen (nach hinten) des Skis führen; die Fachliteratur berichtet - neben der Problematik eines erhöhten Kraftaufwandes - von der Gefahr einer Überstreckung des Beines. Dies kann zu Zerrungen im Oberschenkel und zu Überlastungserscheinungen im Bereich des unteren Rückenmuskels führen, aber auch Verletzungen des Knie-Bandapparates sind denkbar. SkatingEin zu weicher Ski hat schlechte Gleiteigenschaften, weil die Zonen der Steighilfen zumindest teilweise auf dem Schnee aufliegen und dadurch als Bremse wirken. Dies vermindert nicht nur den „Spaß an der Freud´“ sondern kann ganz konkret im Einzelfall zu Stürzen führen.

Für einen Einsteiger ist es wichtig, dass die Steighilfe im Anstieg zuverlässig funktioniert, die Gleiteigenschaften spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings sollte man mit Zugeständnissen in diesem Punkt nicht zu großzügig sein, ein deutlich zu weicher Ski „läuft“ einfach nicht. Das Laufen macht keine Freude und wird schnell zur Qual. Beim Skaten ist eine exakte Skiführung erst durch die korrekte Skispannung möglich: ein zu weicher Ski läuft schlecht geradeaus, ein zu steifer Ski lässt sich kaum drehen. Ein zu weicher Skatingski hat insbesondere bei weicher Spur sehr schlechte Gleiteigenschaften.

Körpergewicht

Hauptkriterium für die Wahl der richtigen Skispannung ist das eigene Körpergewicht. Vor dem Kauf sollte man das Skipaar auf die richtige spannung testen lassen. Die Spannung stimmt, wenn ein Blatt Papier unter den Steigzonen noch leicht bewegt werden kann. Die Steigzone reicht dabei von anderthalb Fußlängen vor dem Schwerpunkt bis knapp hinter die Fersen.

Härtegrade

Die Hersteller bieten ihre Skimodelle häufig in verschiedenen Härtegraden an. Diese Härtegrade sind dann beispielsweise durch Begriffe wie „soft“, „medium“ oder „stiff“ auf dem Ski angegeben. Teilweise finden sich auch Gewichtsklassen, beispielsweise „61-70 kg“. Wenn keine Angabe ersichtlich ist, so besteht zumindest der Grundsatz, dass längere Ski auch eine höhere Spannung haben, weil der größere Läufer eben auch schwerer ist. Ein sportlicher Läufer kann auch mit einem steiferen Klassikski zurechtkommen. Durch die Dynamik des Beinabstoßes drückt er auch einen Ski auf den Schnee durch, der vielleicht nach dem beschriebenen Test der Skispannung zu steif ist, oder für den er gewichtsmäßig zu leicht ist. Er kann damit aber im Flachen und in den Abfahrten das gute Gleiten genießen.

Diese Informationen sind natürlich nur ein kleiner Einblick in die Welt des Langlaufes.